Der Speick: Heilpflanze, Öko-Projekt, Namensgeber für Naturkosmetik Manche Pflanzen haben eine ganz besondere Geschichte. Ein Beispiel dafür ist der in Österreichs Alpen beheimatete Speick. Nach dieser Heilpflanze ist die „Speick-Naturkosmetik“ benannt.
Speick-Öl war vor Jahrtausenden so kostbar, dass es mit Gold aufgewogen und extra besteuert wurde. Da Speick Anfang des 20. Jahrhunderts vom Aussterben bedroht war, wurde er 1936 unter Naturschutz gestellt. Seitdem geriet die Pflanze mehr und mehr in Vergessenheit. Einer blieb ihr jedoch treu: Walter Rau, der Sohn einer Stuttgarter Unternehmer-Familie.
Walter Rau, wie Dr. Hauschka und das Unternehmen Weleda in der Anthroposophie verankert, will die Familientradition – die Herstellung von Seifen – fortsetzen und gründet 1928 das „Feinseifenwerk Walter Rau“. Sein Ziel: die damals meistgenutzte Kernseife sollte nicht länger nur ein Reinigungsmittel sein, sondern auch eine pflegende Wirkung haben. Das Mittel zum Zweck: die Heilpflanze Speick.
Die Heilpflanze Speick
Der echte Speick (Valeriana Celtica) gehört zur Pflanzengattung Baldrian. Die Pflanzen werden nur 5 bis 15 cm hoch und verströmen einen intensiven Baldrianduft.
Die Wurzeln des Speick sind reich an ätherischem Baldrianöl. Dieses Öl wurde früher in großem Stil in den Orient exportiert. Im alten Ägypten aromatisierte man damit die Bäder und nutzte das kostbare Öl zur Pflege der Haut. Speick wirkt beruhigend auf das zentrale Nervensystem und regt zugleich das vegetative Nervensystem an. Das heißt: Er entspannt und belebt zugleich Body & Soul.
Eine Speick-Hochburg sind die Höhenlagen der Ostalpen. Im österreichischen Bundesland und Urlauberparadies Kärnten ernten Bergbauern den Speick in Wildsammlung auf um die 1800 m Höhe. Es gibt nur zwei Almbauernfamilien mit einer Erntelizenz.
Im Nationalpark Nockberge (www.nationalparknockberge.at) ist der Speick auch eine touristische Attraktion. Urlauber können zum Beispiel den betörend-würzigen Speick-Duft im Herbst bei Speick-Wanderungen erleben.
Produktbeispiele Speick Naturkosmetik
Speick-Extrakt und Thermalwasser aus den Heilquellen von Schlangenbad, in Hessen gelegen, sind die Besonderheiten des Sortiments „Speick Thermal“.
In dieser Creme dominieren authentische natürliche Wirkstoffzutaten. Die Hauptzutaten (nach Wasser) sind Bio-Sojaöl, ein naturbasierter Emulgator und Aloe-Vera-Saft.
Weitere echte Naturzutaten sind Shea-Butter, Kakaobutter, Mango-Butter, das besonders wertvolle Unverseifbare von Olivenöl, Speick-Extrakt, ein Algenextrakt und Rosmarinextrakt. Kieselsäure ist ein Bestandteil des eingesetzten Thermalwassers aus Bad Schlangenbad.
Zur Verbesserung des Feuchtigkeitsstatus der Haut werden Glycerin, Betaine, der Mehrfachzucker Sorbitol, Glucose, Mannitol und Maltodextrin eingesetzt.
Konservierung
Das Produkt ist frei von synthetischen Konservierungsmitteln.
Bio-Qualität
Zwei der Hauptzutaten (Sojaöl und Aloe-Vera-Saft) stammen aus biologischem Anbau. Dazu kommen Bio-Shea-Butter und Speick-Extrakt aus Wildsammlung.
Damit die Haut beim Waschen nicht unnötig belastet wird, stellt sich bei Waschprodukten in allererster Linie die Frage: Wie mild ist die Mischung der Tenside (der waschaktiven Substanzen).
Zur Tensid-Mischung dieses Duschgels gehören ein Zuckertensid, zwei der besten milden Tenside, Acyglutamate genannt, und ein relativ mildes chemisches Tensid (Sodium Coco Sulfate).
Hautpflegende Substanzen sind Glyceryl Oleate (rückfettend), der Feuchtigkeitsspender Glycerin, zwei feuchtigkeitsbewahrende, straffende Wirkstoffe (Hydrolyzed Wheat Gluten und Hydrolyzed Whear Protein), Speick-Extrakt und ein Algenextrakt.
Konservierung
Konserviert mit Potassium Sorbate und Sodium Benzoate.