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  Kosmetika: Die aktuellen Themen  
   
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UVA-Sonnenschutz:
Achten Sie – vor allem bei Natur- und Bio-Kosmetik – auf das offizielle UVA-Zeichen!

Hinweise wie UVB-UVA finden sich auf zahlreichen Sonnenschutzprodukten. Ein UVA-Schutz, wie ihn die EU empfiehlt, verbirgt sich dahinter in der Regel nicht. Ich habe mich bei der Vorbereitungen für den Produktvergleich Sonnenschutzmittel über die unterschiedlichen Hinweise zu UVA auf den Verpackungen von Produkten bzw. auf den Produkten selbst gewundert. Mir fiel auf: Nur wenige Produkte, die als Natur- und Bio-Kosmetik zertifiziert sind, tragen das offizielle UVA-Zeichen. Dieses offizielle Zeichen sieht so aus:

 

UVA

 

Es muss immer ein UVA in einem Kreis sein. Kreis und Schrift können farbig sein – aber offiziell ist das Zeichen nur in der oben gezeigten runden Form. Auf die Verwendung dieses Zeichens haben sich die EU Kommission und COLIPA, der Dachverband der europäischen Kosmetikindustrie, geeinigt.

Reine Schrift-Hinweise wie „UVA/UVB oder sind kein Garant für einen von der EU empfohlenen UVA-Schutz

 

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Wie die Strahlen auf die Haut wirken

Wer sich sonnt, setzt sich kurzwelligen ultravioletten B-Strahlen und langwelligen ultravioletten A-Strahlen aus. Was versteht man unter UVA- bzw. UVB-Strahlung?

• Die Intensität des UVB-Lichts ist abhängig vom Sonnenstand, vom Breitengrad, ob man sich auf einem Berg oder am Meer aufhält und natürlich auch vom Grad der Bewölkung.

• Die UVA-Strahlung ist stets und überall auf der Welt in etwa gleich, unabhängig von der Temperatur – und heimtückisch-gefährlich. UVA-Strahlung dringt bis tief in das Bindegewebe ein, verursacht irreversible Schäden und kann zu Hautkrebs führen. Die Strahlung entfaltet auch unter Wasser ihre Wirkung. Bei einer Wassertiefe von 1 m erreichen einen noch fast 50% der UVB-Strahlung und fast 80% der UVA-Strahlung.

 
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Warum tragen nur wenige zertifizierte Sonnenschutzprodukte das offizielle UVA-Zeichen?

Die EU-Kommission empfiehlt, wie hoch der UVA-Schutz bei Sonnenschutzprodukten sein soll. Dazu heißt es in der entsprechenden Empfehlung: „Wissenschaftliche Ergebnisse zeigen, dass bestimmte biologische Hautschäden verhindert und verringert werden können, wenn der Schutzfaktor mindestens 1/3 des nach der Lichtschutzfaktortestmethode gemessenen Faktors beträgt.“
• Mit chemischen Lichtschutzfiltern ist ein solcher UVA-Schutz gut zu erreichen. Mit natürlichen, mineralischen Mitteln erfordert er so einiges an Forschung + Entwicklung.

 

Ärgerlich: Wenn UVA drauf steht,
aber nur wenig UVA-Schutz drin ist

Ein gewisser UVA-Schutz ist auch bei mineralischem Lichtschutz immer mit drin. Der von der EU geforderte Ein-Drittel-Schutz aber nicht.
Welchen Schutz bietet ein Produkt? Leider sind unterschiedliche Messmethoden zulässig. Die bessere und strengere Methode ist die von Colipa empfohlene in-vitro-Methode, also ein Test im Labor.

  • Höhere UVA-Schutzwerte erbringt in der Regel die ebenfalls erlaubte PPD-Methode. Diese Methode ist jedoch weniger zuverlässig als die von COLIPA empfohlene in-vitro-Methode.
  • Wenn ein Hersteller sein Produkt nach der COLIPA-Methode gemessen hat und dabei auf einen Wert kommt, der einem Schutzanteil von einem Drittel entspricht, ist der UVA-Schutz als sehr gut zu bewerten. Nach welcher Methode gemessen wurde, weiß der Käufer eines Produkts aber leider nicht. Er kann aber auf das offizielle UVA-Zeichen achten. Andere Hinweise wie UVA-UVB etc. sind völlig unverbindlich. Dahinter kann sich ein nur sehr geringer UVA-Schutz verbergen.

 


 

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